Ein reparierter Unfallschaden muss nicht automatisch gegen ein Fahrzeug sprechen. Entscheidend ist, dass Art und Umfang transparent sind und die Reparatur fachgerecht ausgeführt wurde. Problematisch wird es, wenn Schäden verschwiegen oder nur oberflächlich behoben wurden.
Zehn Punkte für Ihre Besichtigung
- Karosserie bei Tageslicht aus verschiedenen Winkeln ansehen.
- Unregelmäßige Spaltmaße an Türen, Hauben und Kotflügeln vergleichen.
- Auf Farbunterschiede, Lacknebel und matte Übergänge achten.
- Türfalze, Dichtungen und Schraubenköpfe auf Bearbeitungsspuren prüfen.
- Reifenbild und Achsstellung vergleichen.
- Unterboden und Kofferraummulde auf Verformungen kontrollieren.
- Funktion von Beleuchtung, Assistenzsystemen und Airbag-Kontrollleuchte prüfen.
- Rechnungen, Gutachten und Fahrzeughistorie einsehen.
- Bei der Probefahrt auf Geradeauslauf und Geräusche achten.
- Bei Unsicherheit eine fachliche Prüfung vornehmen lassen.
Nicht unter Zeitdruck entscheiden
Lassen Sie sich Auffälligkeiten erklären und dokumentieren. Bleiben Fragen offen oder stimmen Aussagen und Spuren nicht zusammen, ist Abstand oft die beste Entscheidung.